Gesund gut arbeiten
Organismus im Gleichgewicht
Sind wir völlig gesund, befindet sich unser Organismus im Gleichgewicht: unser Immunsystem, unsere Psyche, unser Energiefluss – wir sind in der Lage unsere Potenziale auszuschöpfen und auf die Herausforderungen der Umwelt zu reagieren.
Wünschenswert aber unrealistisch?
„Gut“ erwidern wir auf die Frage „Wie geht’s?“, zumindest eine Kleinigkeit plagt uns jedoch fast immer. „Muss ja…“, noch eine Floskel, die zeigt, dass wir Gesundheitsprobleme tatsächlich tolerieren.
Zurecht bemängeln wir hohe Krankenstände. Zugleich ist die Gesundheitskompetenz in Deutschland bestenfalls durchschnittlich. Für Unternehmen bedeutet jedoch jede Einschränkung der Gesundheit Verlust von Produktivität sei es durch Präsentismus oder psychische Belastungen. Deshalb lohnt es sich für sie genauer hinzusehen.
Sprechen wir über Arbeit in Organisationen, ist „der Mensch“ oft eine standardisierte Komponente. Bestenfalls gibt es Arbeitstypen, die von den wesentlichen Tätigkeiten abgeleitet als konstant angenommen werden. In der Realität sehen wir hingegen, dass sich ein immer kleinerer Teil der Bevölkerung als neurotypisch begreift. Mit der Vielfalt der kleinen Besonderheiten rücken auch diagnostizierte Neurodivergenzen zunehmend in den Bereich des alltäglichen und normalen Umgangs.
Viele Arbeitgeber wären sofort bereit, die Gesundheit und Arbeitsfähigkeit ihrer Mitarbeitenden zu unterstützen. Doch die Vielfalt der Typen scheint einem zielgerichteten Mitteleinsatz entgegenzustehen. Für welche Maßnahmen lassen sich knappe finanzielle Mittel sinnvoll einsetzen?
Genau hinzusehen ist der erste Schritt
Was zunächst wenig greifbar erscheint, kann durch ein strukturiertes Vorgehen schnell an Kontur gewinnen. Eine Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen (GB Psych) ist als Start in eine Analyse der Arbeitsbedingungen nicht nur eine sinnvolle Maßnahme, sie ist auch gesetzlich vorgeschrieben (§ 5 ArbSchG). Seriös durchgeführt, liefert sie konkrete Anhaltspunkte, wie Arbeitsbedingungen optimiert und Beeinträchtigungen reduziert werden können. Oft werden plötzlich Zusammenhänge transparent, die einfach angepackt und ausgeräumt werden können.
Langfristig Bedingungen zu schaffen, die gesund gute Arbeit ermöglichen ist ein Ziel, das Arbeitgeber und Mitarbeitende gemeinsam verfolgen können. Für Triowerk ist es hierfür essenziell, dass der Horizont der Betrachtung weit gewählt wird. Sind Arbeitsprozesse, Führung und Zusammenarbeit im Team keine Tabus, können auch Büroarbeitsbereiche und Kommunikationsflächen so konzipiert werden, dass jedes Individuum gut unterstützende, gesunde Arbeitsbedingungen vorfindet oder für sich schaffen kann.
GB-Psych
Steilvorlage für besseres Arbeiten
Die Beurteilung Psychischer Belastungen am Arbeitsplatz (GB Psych) ist seit 2013 in § 5 des Arbeitsschutzgesetztes (ArbSchG) verankert. Durchführung und Fortschreibung sind für Unternehmen und Organisationen ab einem einzigen Beschäftigten verpflichtend. Die GDA (Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie) liefert ausführlich und fundiert alle Grundlagen dafür. Die Berufsgenossenschaften und Unfallversicherer stellendarüber hinaus Materialien zur Durchführung bereit.
Los geht‘s! Wer macht’s?
Der Arbeitgeber kann eine qualifizierte Person beauftragen die GB Psych durchzuführen. Fehlt intern eine geeignete Person mit freien Kapazitäten, kann ein externer Experte an diese Stelle treten. Triowerk ist als Fachkraft für die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung qualifiziert, eine GB Psych durchzuführen. Neben der Erfüllung der gesetzlichen Auflagen, kann die GB Psych für Organisationen auch eine hervorragende Datenbasis für die Optimierung ihrer Leistungsfähigkeit sein. Denn Belastungen machen nicht nur krank, wenn sie ein verträgliches Maß überschreiten.
Sie belasten auch das Ergebnis.
Die gegenwärtig kritisch betrachtete Anzahl an Krankheitstagen steht unmittelbar in Zusammenhang mit psychischen Belastungen. Wird die GB Psych seriös durchgeführt, können ihre Ergebnisse gut genutzt werden, Schwierigkeiten zu erkennen, abzustellen und die Leistungsfähigkeit der Organisation nachhaltig zu steigern.
Arbeitsgestaltung
Ideale Arbeitsbedingungen statt „irgendwie“
Die Zahl der Stellschrauben zur Arbeitsgestaltung ist größer als man denkt. Die Auswirkungen möglicher Schwächen ebenfalls. Aufgabenbeschreibung und Rückmeldung, Vorgaben und Spielräume, Arbeitsmenge und verfügbare Zeit, Arbeitsorte und Hilfsmittel - ist all das gut aufeinander abgestimmt? Welche Organisation weiß wirklich, welche Faktoren eine überdurchschnittliche Arbeitsbeanspruchung ihrer Mitarbeitenden verursachen…
Welche Organisation weiß das nicht?!
In der Beurteilung Psychischer Belastungen am Arbeitsplatz (GB Psych) ist genau das die zentrale Aufgabe. Sie beleuchtet psychische Belastungen, die sich aus der Arbeitsaufgabe, der Arbeitsorganisation, der Arbeitszeit, sozialen Beziehungen, Arbeitsmitteln und Arbeitsumgebung ergeben können. Von den rund 30 Standard-Fragen, je nach Ausrichtung und Zweck auch mehr, sind meist nur einige auffällig. So auffällig, dass sie signifikant über den Durchschnittwerten der eigenen Branche liegen. Dann macht es für alle gemeinsam Sinn genauer hinzusehen.
Oft sind es Missverständnisse in der Kommunikation, die sich abstellen lassen. Manchmal wurden Randbedingungen über Jahre nicht hinterfragt, sind inzwischen jedoch problematisch. Hin und wieder wird jedoch auch eine grundsätzliche Schwäche der Arbeitsorganisation oder der Organisationskultur offenkundig. Auch in diesem Fall steht nach einer Neu-Justierung fest:
Eine Optimierung, die sich gelohnt hat!
Gesundheitsförderung
Mensch, kümmere dich mal…
Negative Einflüsse, gleich ob im Privaten oder der Arbeit, hauen uns nicht gleich um. Sie verursachen moderate, tolerierbare Beeinträchtigungen. Zunächst kaum spürbar, werden sie nach und nach Teil unseres Alltags. Kumulieren sich jedoch Beanspruchungen, ist eines Tages klar: So kann es nicht weitergehen. Das gilt für mentale Beanspruchungen ebenso, wie für physische.
Mitarbeitende, die wegen psychischen Erkrankungen ausfallen, fehlen durchschnittlich 28,5 Kalendertage (AOK-Fehlzeitenreport 2025). Damit es nicht soweit kommt, ist es für eine Organisation sinnvoll, präventiv tätig zu werden.
Welche Maßnahmen sind wirksam?
Langfristig gesund gute Arbeit lässt sich am besten sicherstellen, wenn Organisationen und Mitarbeitende kooperieren:
Arbeitsorganisation und Arbeitsgestaltung analysieren, strukturieren, weiterentwickeln
Mitarbeitende informieren, interessieren und persönliche Ressourcen aufbauen
Triowerk stellt Bausteine zur betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) für Ihre Organisation zusammen, die sich sinnvoll ergänzen. Auf Seite der Organisation ist es wichtig, die Wirksamkeit der Maßnahmen zu verfolgen. Auf Seite der Mitarbeitenden ist zentrales Ziel, zu vermitteln, dass auch sie viel zu ihrer langfristigen Gesunderhaltung beitragen können.
Ein Engagement lohnt sich auf mehreren Ebenen. Studien haben gezeigt, dass jeder eingesetzte Euro mittelfristig im Schnitt das 2,7-fache an Kosteneinsparungen nach sich zieht. Darüber hinaus sind beispielsweise eine höhere Unternehmensidentifikation, sinkende Fluktuation und ein positiver Einfluss auf das Recruiting festgestellt worden.
Neurodiversität
"Wie tickst du denn...?!"
Was ist normal? Unsere Kultur und unsere Gesellschaft definieren Verhaltensweisen, die im Alltag erwartbar sind. Sie lassen sich nicht nachlesen, die meisten Muster sind schlicht erlernt aus dem Umgang miteinander.
Die Vielzahl der Informationskanäle sowie Algorithmen in Social Media sorgen gegenwärtig für eine Diversifizierung der Muster in unserer Gesellschaft. Wir werden aufmerksam auf Generationen-Differenzen und auf Menschen, deren Wahrnehmung anders ist als unsere eigene. Wie heißt es bei uns im Rheinland so schön :
„Jede Jeck is anders.“
Bekannte Muster der Diversität sind ethnische Herkunft, Geschlecht, Religion oder Alter. Noch nicht so verbreitet ist eine weitere Kategorie: Neurodiversität. Moderne Organisationen, deren Prozesse auf Effektivität und Effizienz optimiert sind, erkennen den Bedarf umzusteuern. Organisationskultur und Arbeitsstrukturen sind nicht länger allein auf "neurotypische" Mitarbeitende ausgerichtet. Grenzen zwischen neurotypisch und neurodivergent verwischen, verlieren an Bedeutung. In den Fokus treten individuelle Stärken, Unterstützung durch Führung und Kollegen ebenso wie durch Hilfsmittel und passende Arbeitsumgebungen.
Denn eines wollen wir alle gemeinsam: Gesund gut arbeiten.
Triowerk entwickelt für Ihre Organisation Strukturen, die für Mitarbeitende aller individuellen Ausprägungen ideale Arbeitsbedingungen zum Ziel hat.
Info-Gespräch vereinbaren
0172 7529592
co@triowerk.de
Info-Gespräch vereinbaren
0172 7529592
co@triowerk.de