Gesund gut arbeiten

Alles im Gleichgewicht

Sind wir völlig gesund, befindet sich unser Organismus im Gleichgewicht: unser Immunsystem, unsere Psyche, unser Energiefluss und die Meridiane.
Wünschenswert aber unrealistisch?
Auch wenn wir „gut“ antworten, wenn wir gefragt werden „Wie geht’s?“, irgendetwas plagt uns doch immer ein. Dass wir Gesundheitsprobleme tatsächlich erwarten, zeigt unsere obligatorische Krankenversicherung.
Das beeinflusst auch unsere Arbeit. Viele Arbeitgeber wären sofort bereit, die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden zu unterstützen. Doch für welche Maßnahmen wären Mittel sinnvoll eingesetzt? Resilienzkurse zu finanzieren und zu hoffen, dass es den Mitarbeitenden irgendwie helfen wird, ist selten sinnvoll. Vielleicht geht nicht mal jemand hin…
Eine GB Psych ist immer eine sinnvolle Maßnahme.
Langfristig gesund gute Arbeit zu ermöglichen ist ein Ziel, das Arbeitgeber und Mitarbeitende gemeinsam verfolgen können. Einfacher erster Schritt ist die gesetzlich vorgeschriebene Durchführung der GB Psych (Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen). Als strukturierte Analyse der Arbeitsbedingungen schafft sie einen vollständigen Überblick und macht sinnvolle Ansätze für Optimierungen transparent. 
Auf dieser Grundlage können Organisationen zielgerichtete Maßnahmen einleiten.
Ob im Fokus die Optimierung von Abläufen steht, das Ausräumen von Störungen oder der Aufbau von persönlichen Ressourcen durch Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF), entscheidet das verantwortliche Gremium gemeinsam: Führungskräfte, Arbeitsschutz, Mitarbeitervertretung und am besten auch Repräsentanten der Mitarbeitenden.

GB-Psych

Steilvorlage für besseres Arbeiten

Die Beurteilung Psychischer Belastungen am Arbeitsplatz (GB Psych) ist seit 2013 in § 5 des Arbeitsschutzgesetztes (ArbSchG) verankert. Durchführung und Fortschreibung sind für Unternehmen und Organisationen ab einem einzigen Beschäftigten verpflichtend. Die GDA (Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie) liefert ausführlich und fundiert alle Grundlagen dafür. Die Berufsgenossenschaften und Unfallversicherer stellendarüber hinaus Materialien zur Durchführung bereit.
Los geht‘s! Wer macht’s?
Der Arbeitgeber kann eine qualifizierte Person beauftragen die GB Psych durchzuführen. Fehlt intern eine geeignete Person mit freien Kapazitäten, kann ein externer Experte an diese Stelle treten. Triowerk ist als Fachkraft für die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung qualifiziert, eine GB Psych durchzuführen. Neben der Erfüllung der gesetzlichen Auflagen, kann die GB Psych für Organisationen auch eine hervorragende Datenbasis für die Optimierung ihrer Leistungsfähigkeit sein. Denn Belastungen machen nicht nur krank, wenn sie ein verträgliches Maß überschreiten.
Sie belasten auch das Ergebnis,
Die gegenwärtig kritisch betrachtete Anzahl an Krankheitstagen steht unmittelbar in Zusammenhang mit psychischen Belastungen. Wird die GB Psych seriös durchgeführt, können ihre Ergebnisse gut genutzt werden, Schwierigkeiten zu erkennen, abzustellen und die Leistungsfähigkeit der Organisation nachhaltig zu steigern.    mehr Infos

Arbeitsgestaltung

Ideale Arbeitsbedingungen statt „irgendwie“

Die Zahl der Parameter zur Arbeitsgestaltung ist größer als man denkt. Die Auswirkungen möglicher Schwächen ebenfalls. Sind Aufgaben und Rückmeldung, Vorgaben und Spielräume, Arbeitsmenge und verfügbare Zeit, Arbeitsorte und Hilfsmittel gut aufeinander abgestimmt? Welche Organisation weiß schon, welche Details die Arbeitsbeanspruchung ihrer Mitarbeitenden ausmachen…
Das weiß hoffentlich jede Organisation.
In der Beurteilung Psychischer Belastungen am Arbeitsplatz (GB Psych, ArbSchG § 5) ist genau das die zentrale Aufgabe. Sie beleuchtet psychische Belastungen, die sich aus der Arbeitsaufgabe, der Arbeitsorganisation, der Arbeitszeit, sozialen Beziehungen, Arbeitsmitteln und Arbeitsumgebung ergeben können. Von den mindestens rund 30 Fragen, je nach Ausrichtung und Zweck auch mehr, sind meist nur einige auffällig. So auffällig, dass sie signifikant über den Durchschnittwerten der eigenen Branche liegen. Dann macht es für alle Sinn genauer hinzusehen.
Oft sind es Kleinigkeiten in der Kommunikation, die sich abstellen lassen. Manchmal wurden Randbedingungen über Jahre nicht hinterfragt. Hin und wieder wird jedoch auch eine grundsätzliche Schwäche der Arbeitsorganisation oder der Organisationskultur offenkundig. Auch in diesem Fall steht am Ende fest:
Eine Optimierung, die sich gelohnt hat!

Gesundheitsförderung

Mensch, kümmere dich mal…

Negative Einflüsse, gleich ob im Privaten oder der Arbeit, hauen uns nicht gleich um. Sie verursachen moderate, tolerierbare Beeinträchtigungen. Zunächst kaum spürbar, werden sie nach und nach Teil unseres Alltags. Kumulieren sich jedoch Beanspruchungen, ist eines Tages klar: So kann es nicht weitergehen. Das gilt für mentale Beanspruchungen ebenso, wie für physische.
Mitarbeitende die wegen psychischen Erkrankungen ausfallen, fehlen durchschnittlich 28,5 Kalendertage (AOK-Fehlzeitenreport 2025). Damit es nicht zu einem Ausfall kommt, ist es für eine Organisation sinnvoll, präventiv tätig zu werden. 
Welche Maßnahmen sind am wirksam?
Langfristig gesund gute Arbeit lässt sich am besten sicherstellen, wenn Organisationen und Mitarbeitende kooperieren:
  • Arbeitsorganisation und Arbeitsgestaltung analysieren, strukturieren, weiterentwickeln
  • Mitarbeitende informieren, weiterbilden, trainieren und unterstützen
Triowerk stellt Bausteine zur betrieblichen Gesundheitsförderung(BGF) für Ihre Organisation zusammen, die sich sinnvoll ergänzen. Auf Seite der Organisation ist es wichtig, die Wirksamkeit der Maßnahmen zu verfolgen. Auf Seite der Mitarbeitenden ist zentrales Ziel, zu vermitteln, dass auch sie viel ihrem gesunden Arbeiten beitragen können.
Ein Engagement lohnt sich auf mehreren Ebenen. Studien haben gezeigt, dass jeder eingesetzte Euro im Schnitt das 2,7-fache an Kosteneinsparungen nach sich zieht. Darüber hinaus sind beispielsweise eine höhere Unternehmensidentifikation, sinkende Fluktuation und ein positiver Einfluss auf das Recruiting zu erwarten.

 Neurodiversität

„Wie tickst du denn…?!“

Was ist normal? Unsere Kultur und unsere Gesellschaft definieren Verhaltensweisen, die im Alltag erwartbar sind. Sie lassen sich nicht nachlesen, die meisten Muster sind schlicht erlernt aus dem Umgang miteinander.
Die Vielzahl der Informationskanäle sowie Algorithmen in Social Media sorgen gegenwärtig für eine Diversifizierung der Muster in unserer Gesellschaft. Wir werden aufmerksam auf Generationen-Differenzen und auf Menschen, deren Wahrnehmung anders ist als unsere eigene. Wie heißt es bei uns im Rheinland so schön :
„Jede Jeck is anders.“
Bekannte Muster der Diversität sind ethnische Herkunft, Geschlecht, Religion oder Alter. Noch nicht so verbreitet ist eine weitere Kategorie: Neurodiversität. Moderne Organisationen, deren Prozesse auf Effektivität und Effizienz optimiert sind, erkennen den Bedarf umzusteuern. Organisationskultur und Arbeitsstrukturen sind nicht länger allein auf „neurotypische“ Mitarbeitende ausgerichtet. Grenzen zwischen neurotypisch und neurodivergent verwischen, verlieren an Bedeutung. In den Fokus treten individuelle Stärken, Unterstützung durch Kollegen und Führung ebenso wie durch geeignete Hilfsmittel.
Denn eines wollen wir alle gemeinsam: Gesund gut arbeiten.
Triowerk entwickelt für Ihre Organisation Strukturen, die für Mitarbeitende aller individuellen Ausprägungen ideale Arbeitsbedingungen zum Ziel hat.
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0172 7529592
co@triowerk.de
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