Eine ältere Dame und ein älterer Herr, beide gut gekleidet, blicken auf ein kleines Tablet, das der Herr in der linken Hand hält

Wertschätzung 50+

Ende Juli hat die DAK ihren Gesundheitsreport veröffentlicht. Er trägt den Titel „Arbeiten ab 50 – langfristig gesund und zufrieden“. Gut: Der Krankenstand ist gesunken, wenn auch minimal. Weiterhin steigend sind jedoch psychische Erkrankungen: +9 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang die Abfrage der Umstände, die ältere Mitarbeitende als Einschränkung ihrer Arbeitsfähigkeit wahrnehmen. Top-Nennung ist mit fast 40 Prozent „Mehr Wertschätzung meiner Arbeitsleistung“, knapp dahinter mit 36,2 Prozent liegt „Mehr Wertschätzung meines Erfahrungswissens“. Ebenfalls in verschiedenen Nennungen fällt der Wunsch nach mehr Flexibilität ins Auge.
BGM-Experten erkennen in der Grafik eine Vielzahl an Aspekten, die in einer Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen thematisiert und positiv beeinflusst werden könnten. Umso besser, wenn auch öffentlich ein Dialog zu diesen Themen startet.
Ausfallzeiten wegen psychischen Belastungen wünscht sich niemand: nicht Arbeitgeber, nicht Krankenkassen, nicht Politik und schon gar nicht Mitarbeitende – in keinem Alter.